Körpersprache des Hundes 1. Teil "Gestik"
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1) Entspannte Haltung
Der Hund ist entspannt und grundsätzlich für alles offen.
Ohren hoch (nicht nach vorn)
Kopf hoch

lockerer Stand, Gewicht auf den flachen Füßen
Rute hängt entspannt nach unten
2) Spielaufforderung
Mit dieser Geste fordert Ihr Hund Sie zum Spielen auf.
Ohren aufgestellt
Pupillen geweitet

Die Vorderpfoten werden an den Boden gedrückt, der Vorderkörper ist gesenkt
Ein Hund wird diese Position immer nur kurz einnehmen und dann in irgendeine Richtung rennen
Rute ist aufgerichtet, kräftiges Wedeln ist möglich
3) Aufmerksame Haltung
Hier hat irgendetwas die Aufmerksamkeit des Hundes erregt.

Ohren hoch und nach vorn gestellt
Kopf hoch
Rute steif angehoben
4) Drohende Imponierhaltung
Der Hund hat eine drohende Imponierhaltung eingenommen. Dies sollte Ihrem Hund Ihnen gegenüber bei richtiger Erziehung natürlich nicht passieren. Begegnen Sie einem fremden Hund, der diese Haltung einnimmt, will er Ihnen damit zeigen, dass er sie angreift, wenn Sie seine Grenzen verletzen. Vermeiden Sie den Kontakt in dieser Situation unbedingt, wenden den Blick ab und vergrößern den Abstand zu dem Hund.
Ohren nach vorn gerichtet (können leicht zur Seite geneigt sein)
Stirn kann in senkrechte Falten gelegt sein
Nasenrücken in Falten gelegt und Lippen hochgezogen
Fang geöffnet und C-förmige Mundwinkel vorne, Zähne sichtbar

Steifbeinige Haltung und Körper leicht nach vorn geneigt
Rute steif, kann aber leicht hin und her vibrieren, Haare gesträubt
5) Ängstliche-aggressive Haltung
Bei diesem Hund überlagern sich ängstliche und aggressive Empfindungen. Ähnlich wie bei der Imponierhaltung sollten Sie hier den Abstand vergrößern.

Ohren zurück gelegt
Pupillen geweitet
Nasenrücken in Falten gelegt
Lippen leicht hochgezogen, Zähne etwas sichtbar
Mundwinkel zurückgezogen
Rute zwischen den Beinen
Körper geduckt
Haare gesträubt
6) aktive Unterwerfung
In dieser Haltung zeigt der Hund Beschwichtigungsverhalten an. Er akzeptiert Sie oder jemand anderen als ranghöher. Im Gegensatz zur „passiven Unterwerfung“ ist er aber immer noch in der Lage zu reagieren. Mit tief gehaltener Rute wedelt er hin und her, die Ohren sind dabei zurückgelegt.
Ohren zurückgelegt
Kopf leicht in den Nacken gelegt
geduckte Körperhaltung (Rundrücken)
Rute herunterhängend

7) Passive Unterwerfung
Hier nimmt der Hund die extremste Form der Unterwerfung ein, die passive Unterwerfung.

Wenn Ihr Hund sich vor Ihnen auf den Rücken legt, dann haben Sie sein volles Vertrauen. Bedanken Sie sich bei ihm, indem Sie ihn streicheln und liebevoll mit ihm sprechen. Allerdings sollten Sie nicht ständig auf diese Unterwerfungshaltung reagieren. Sonst wird das Kraulen als Belohnung angesehen und der Hund regelrecht auf die Unterwerfung trainiert.
Quelle: VERICON (Der Hund als Partner des Menschen)




























