Erziehung und Förderung im Spiel
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Vertrauen schaffen im Spiel
Spiel und Berührung sind für die Entwicklung einer guten Mensch-Hund-Beziehung von großer Bedeutung. Die Bindung wird verbessert und spielerisch Erziehung und Förderung auf hundliche Art unterstützt.
Beobachtet man z. B. Welpen beim Spiel, wird man unweigerlich feststellen, dass fast ununterbrochen Berührungen statt finden. Was aber nun uns Menschen betrifft, so sind wir stehend nahezu unerreichbar für unseren Vierbeiner. Allein durch wechseln vom Stehen zum Sitzen, entstehen völlig andere Bedingungen. Wir wirken nicht mehr so groß und überlegen und sind so gut wie auf gleicher Höhe mit ihm. Im Spiel stellen wir zahlreiche Berührungen selbst her und geben auch unserem Hund Gelegenheit, Berührungen von sich aus anzustoßen.
Gleichzeitig lassen sich im Spiel aber auch Regeln vermitteln, wenn diese in einer entspannten Art und Weise angewendet werden. Hier erkennt unser Hund am besten, was man von ihm will, ohne dass das Spiel oder die Beziehung einen fahden Beigeschmack bekommt. Im Gegenteil - es fördert das Vertrauen zwischen ihm und uns, denn unser Hund ist positiv gestimmt und motiviert.
Wichtig:
Von Beginn an werden beim Spiel Regeln vermittelt. Beginn und Ende bestimmt der Mensch. Falls der Hund vom Spiel in Ernst wechselt (wird grob oder rücksichtslos), beendet der Mensch sofort das Spiel. Ebenso sollte der Mensch darauf achten, das Spiel so rechtzeitig zu beenden, bevor es dem Hund langweilig wird. Lieber öfter und nicht zu lange spielen.

Foto: Ralph Westphalen
Literatur: "Richtig spielen mit Hunden" von Ekard Lind





























